Investitionen in Wintersport-Standort
05.03.2019

Janina Pfau, Rolf Keil, Carsten Förster, Isa Suplie, Gerhard Nöbel und Thomas Hennig (von links) arbeiten im Zweckverbandes Vogtland Arena zusammen, Foto: Brand-Aktuell

Plauen / Klingenthal. Spätestens zum Weltcup der Skispringer vom 13. bis 14. Dezember dieses Jahres soll das stationäre Windsegel an der Großschanze in Klingenthal stehen. Sportliches Ziel ist sogar schon Ende September, Anfang Oktober, wenn Skispringer aus aller Welt zu Continentalcup und Sommer Grand Prix ins Vogtland kommen. Das hat der Zweckverband für die Vogtland Arena am Montagabend während seiner ersten Beratung in Plauen beschlossen.
Zunächst waren Klingenthals Bürgermeister Thomas Hennig als Vorsitzender des Zweckverbands und Vogtland-Landrat Rolf Keil (CDU) als sein Stellvertreter einstimmig gewählt worden. Vogtlandkreis und Stadt Klingenthal haben den Zweckverband mit Wirkung vom 15. Februar 2019 gegründet, „um mit Investitionen den Wintersport-Standort Klingenthal langfristig zu sichern“, so Rolf Keil. „Ohne diese Investitionen wird die Vogtland Arena zum Millionengrab“, ergänzte Thomas Hennig.
Als Mitglieder des Zweckverbands gewählt worden waren aus den Reihen des Kreistags die Schönecker Bürgermeisterin Isa Suplie und Janina Pfau, die auch Mitglied des Landtags ist. Die Vertreter aus dem Stadtrat Klingenthal sind Gerhard Nöbel und Carsten Förster.
In den Zweckverband bringt der Vogtlandkreis die Vogtland Arena mit der Großschanze ein, die Stadt Klingenthal neben den Vogtlandschanzen in Mühlleithen samt Funktionsgebäude und Kampfrichterturm auch die Skirollerbahn am Kiel, das Bison-Pistenfahrzeug sowie das Loipenhaus in Mühlleithen und die Wettkampfloipen in Mühlleithen. Alles soll in enger Verbindung zwischen Sport und Tourismus erhalten und ausgebaut werden.
Erstes großes Projekt, das auf den Weg gebracht wird, soll das vom Internationalen Skiverband (FIS) geforderte stationäre Windsegel sein. Rund 1,5 Millionen Euro sind geplant, 85 Prozent davon will der Freistaat Sachsen fördern.
Zweites Vorhaben ist die Errichtung einer Video-Leinwand als Besucher – Informationssystem für touristisches Marketing. Die Kosten liegen bei etwa 200.000 Euro, auch hier will Sachsen mit 85 Prozent Fördermitteln helfen.
Drittes Großvorhaben ist der Bau eines Besucher-Informationszentrums, für das derzeit die Raumplanung läuft. Tourist-Information, Wintersport-Ausstellung, Eingangsbereich mit Bistro und mehr sollen untergebracht werden.
„Besonders dankbar bin ich, dass sich der sächsische Landtag und die Regierung des Freistaates mit Ministerpräsident Michael Kretzschmer nachdrücklich zu Klingenthal als touristisches und sportliches Zentrum in Sachsen bekennen und unsere Vorhaben unterstützen“, betonte Rolf Keil.

 

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